Fairer Handel in Deutschland

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Fairer Handel in Deutschland

Die Arbeit des Fairen Handels in Deutschland ist sehr vielfältig und hat in den letzten Jahren immer mehr an Bedeutung gewonnen. (Blick in die Werkstatt des Fairtrade Produzenten Kazuri in Kenya)

Das zunehmende Interesse an fair gehandelten Produkten in Deutschland führt zu stetig wachsenden Absatzzahlen. Als Folge steigt auch die Anzahl der angebotenen Produkte. Der faire Handel bietet neben Lebensmitteln ein breites Spektrum an hochwertigem Kunsthandwerk, dekorativen Wohnaccessoires und handgearbeiteter Fashion wie T-Shirts aus Baumwolle bis hin zu edlen Seidenschals. Erste Anlaufstelle sind die rund 900 Weltläden in Deutschland. Man findet hier in der Regel ein breites Produktsortiment von Importeuren, die zu 100% Fairen Handel betreiben. In über 40.000 Supermärkten sowie in zahlreichen Bio- und Naturkostläden werden fair gehandelte Lebensmittel angeboten, die an den Siegeln von "Fairtrade" und "Naturland Fair" erkannbar sind. Kaffee ist wohl eines der ältesten und bekanntesten Produkte.

Es ist wichtig, den Verbrauchern ein attraktives Warenangebot zu machen, das auf transparenten und verlässlichen Kriterien beruht. In der Praxis haben sich in den letzten Jahrzehnten zwei verschiedene Wege zur Umsetzung des Fairen Handels entwickelt - die Produktzertifizierung und die sogenannte integrierte Lieferkette. Die Vertreter dieser beiden Wege haben 2009 eine gemeinsame Grundsatzcharta für den Fairen Handel erstellt. Der vollständige Text kann auf der Website des Fair Trade Advocacy Office eingesehen werden.

Fair Trade Advocacy Office

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