Der Schmuck primitiver Völker

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Der Schmuck primitiver Völker

Der Schmuck primitiver Völker besteht aus gefundenen Gegenständen wie Knochen, Zähnen, Muscheln, Schnecken und schönen Steinen.

Schmuck ist so alt wie die Geschichte der Menschheit. Halsketten und Armbänder aus der jüngeren Altsteinzeit (ca. 25000-18000 v. Chr.) bestehen fast ausschließlich aus Steinen, Muscheln, Knochen, Zähnen und Schnecken. Es sind die sogenannten gefundenen Gegenstände. Doch sobald der Mensch diese Objekte zu bearbeiten begann und sich damit schmückte, verwandelten sie sich in Schmuckstücke. Über die Bedeutung dieses frühen Zierrats kann nur spekuliert werden. Wahrscheinlich sollte der Schmuck den Träger vor den überall lauernden Gefahren beschützen. Später galten die Schmuckobjekte oft als Zeichen von Rang und Amt. So bedeutete eine Kette aus Zähnen häufig eine Auszeichnung für Tapferkeit. Tradition und Stammesriten spielen eine große Rolle. Denken wir an die riesigen Lippenpflöcke oder an die Halsringe der "Giraffenfrauen" einiger afrikanischen Stämme.

Für die Anthropologen bedeuten die Zierstücke der letzten 25000 Jahre tiefe Einblicke in prähistorische Sitten und Gebräuche. Die primitiven Volksstämme haben sich in den verschiedenen Teilen der Welt unterschiedlich entwickelt. So leben heute noch in Südamerika, Teilen Afrikas und Südostasiens manche Volksstämme genauso wie ihre Vorfahren aus der Steinzeit. Bei allen Stämmen ist das Bedürfnis, sich selbst auf verschiedene Arten zu schmücken, stark ausgeprägt. Letztendlich wird Schmuck auch weiterhin eine immerwährende Faszination auf die Menschen ausüben.

 

Literatur:

Anderson Black: "Die Geschichte des Schmucks" - München: Südwest Verlag GmbH & Co. KG, 1976

 

Ursprung der Afrikanischen Kunst

Schmuck der Römer

Schmuck der Sumerer

 

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