Wie funktioniert Fairer Handel ?

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Wie funktioniert Fairer Handel ?

Beim Fairen Handel sind alle Akteure entlang der Lieferkette mit eingebunden: Produzenten, Exporteure/Importeure, Konsumenten, Handel und Politik.

Am Anfang der Lieferkette stehen die benachteiligten Produzent/innen und Arbeiter/innen - insbesondere in den Regionen Lateinamerikas, in der Karibik sowie in Afrika und Asien. Die weitere Verarbeitung und der Vertrieb kann auf zwei verschiedenen Wegen erfolgen: zum einen über die integrierte Lieferkette und zum anderen über den Weg der Produktzertifizierung.

Bei der integrierten Lieferkette kaufen Importeure, deren Geschäftszweck zu 100% im Fairen Handel liegt, die Waren von den Produzenten in den jeweiligen Ländern. Dabei sollen die Produkte so weit wie möglich in den Ursprungsländern verarbeitet und verpackt werden, so daß ein Großteil der Wertschöpfung in diesen Ländern verbleibt. Der Vertrieb erfolgt dann überwiegend über die Weltläden, die Fachgeschäfte des Fairen Handels. Diese Waren sind nicht an einem einheitlichen Zeichen zu erkennen, sondern am Logo des jeweiligen Lieferanten, z.B. der GEPA, dwp oder BanaFair.

Der Weg über Produktzertifizierung ermöglicht auch konventionellen Unternehmen, fair gehandelte Produkte zu importieren, zu verarbeiten und zu vertreiben. Dazu schließen die Anbieter der Produkte einen Lizenzvertrag mit der jeweiligen Siegelorganisation (z.B. TransFair oder Naturland Fair) ab und dürfen dann die Produkte unter diesem Siegel anbieten.

 

Fairer Handel in Deutschland

Fair Trade Schmuck von Kazuri

Fairer Handel weltweit

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